CMS – für Einsteiger

Content Management

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Was ist ein CMS? Brauche ich eins, wann ist es sinnvoll und worauf kommt es an? In diesem Post geht es um alle wichtigen Fragen zu Content Management Systemen. Wer also neu oder zu alt im Thema Webdesign und Webseiten Verwaltung ist und für all Jene, die im Browser noch www. vor Webseitnamen eintippen: dann ist dieser Blogpost genau die richtige Lektüre vorm zu Bett gehen.

1. Was ist ein CMS

Ein CMS ( Content Management System) ist, wie der Name erahnen lässt, eine Software zur Verwaltung von Inhalten. Die Oberfläche die über einen separaten Log In Bereich erreicht wird, in dem die Inhalte vom Administrator bzw. Seitenverwalter bearbeitet, gespeichert, veröffentlicht oder zugefügt werden, nennt sich Backend. Im Backend lassen sich auch einstellen, wer wann, welche Inhalte bearbeiten kann. Nicht nur, dass das System gleichzeitig von verschiedenen Benutzern, von überall auf der Welt über den Browser aufrufbar und die Inhalte immer editierbar sind (Internetverbindung voraus gesetzt), es ermöglicht dem Betreiber die volle Kontrolle über seine Webseite, ohne tiefgreifende Kenntnisse in einer Programmiersprache besitzen zu müssen. Mit einer Einführung in die Bedienung ist es kinderleicht. Die Anpassungen dieser Bedienoberfläche werden im Backend Development vorgenommen, wohingegen die Frontend Entwicklung für das Einbringen des Designs im Frontend (in der für Besucher sichtbaren Bereich) zuständig ist.

2. Brauche ich ein CMS?

Gibt es Informationen die sich regelmässig oder in absehbarer Zeit ändern werden? Wer eine Speisekarte, einen Blog, Stellenauschreibungen, Teamfotos, Videos oder Anzeigen auf der Seite hat, benötigt ein CMS. Wer sich wirklich nicht sicher ist, ob der Inhalt auch in den nächsten 5 Jahren aktualisiert werden muss, sollte auf die folgenden Punkte bedenken:

1. Es ist immer sinnvoll die Texte bearbeiten zu können.

2. Hat man in der Firma Jemanden der HTML5 beherrscht und die Änderungen macht.

Ein Beispiel: Stell dir vor, du hast deine Texte abgegeben. Sie erscheinen auf deiner Seite und nach kurzer Zeit möchtest du die ein oder andere Formulierung verbessern, oder du hast die eine oder andere Information vergessen; dann sind erneut die Kosten für einen Webdesigner / Programmierer notwendig.

Der Aufwand und die damit verbundenen Kosten für eine Implementierung eines CMS zu einem späteren Zeitpunkt ist teurer, als wenn diese Maßnahmen direkt bei der Erstellung der Webseite berücksichtigt werden. Lass dich beraten für welche Teile deiner Webseite ein CMS unbedingt notwendig ist, um langfristig eine Investition in die Seite zu rechtfertige. Grundsätzlich gilt: Der Mehrwert einer Website besteht im regelmäßigem Update von Informationen.
Frag dich einmal selbst, welche Webseiten du regelmäßig besuchst? In der Regel sind es Seiten, auf denen sich kontinuierlich neue Informationen finden lassen (darunter fallen Social Media Plattformen, Blogs, Zeitungen etc.); denn gerade diese Seiten bleiben interessant.

3. Woran erkennt man ein gutes CMS?

Aus Sicht eines Programmierers, ist ein gutes Content Management System flexibel, sicher, sowie schnell und einfach zu handhaben. Als Kunde solltest du letzten Endes auf die Bedienungsfreundlichkeit deines CMS Wert legen. Je intuitiver die Inhalte der Webseite zu bearbeiten sind, desto schneller und einfacher ist die Bedienung zu erlernen. Bei professionellen Webseiten muss im Backend kein Design durch den Kunden festgelegt werden und neuer Inhalt passt sich automatisch an das Design der Webseite an. Auf Wunsch können natürlich einzelne Designelemente (Farbe, Größe etc.) auch einfach durch z.B. Checkboxen vom Administrator festgelegt werden.

Man sollte sich vor dem Kauf einer Webseite das Backend und dessen Handhabung zeigen lassen. Es sind nicht alle Seiten gleich, weshalb eine Seite, in der man eine Bildergalerie bearbeitet, und eine Seite, in der man den Text zu “Über Uns” ändern kann, im Backend unterschiedlich dargestellt sein müssen. Schlussendlich sieht man, ob das Backend auch wirklich an die Bedürfnisse des Kunden und der Website angepasst wurde, durch Ausprobieren.

4. Welches CMS brauche ich?

Zu den weit verbreitetsten “Open Source Softwares” gehören Joomla, Drupal, TYPO3 und WordPress. Eine Website wird in diesem Fall auf Basis dieser Software entsprechend den Anforderungen weiter entwickelt. Je nach Aufbau der Webseite und Erfahrungen des Entwicklers im Umgang mit einem der Systeme, ergibt sich beim Kunden kaum ein Unterschied. Grundsätzlich kommt es dabei auf den Umfang der Website an. Für kleine bis mittelgroße Websites ist ien CMS wie WordPress vollkommen ausreichend. Bei speziellen Anforderungen, etwa Softwareanbindungen, eignen sich größere Content Managements Systeme, wie Typo3. In allen Fällen lässt sich das Design der Backend Oberfläche in allen Fällen sauber und übersichtlich gestalten. Auch im Frontend, der Oberfläche der eigentlichen Webseite, wird alles an das vorgegebene oder erarbeitete Design angepasst, sodass sich auch hier keine Unterschiede für einen als Kunden ergeben.

Gleiches gilt für Onlineshops in denen viele Aufgaben vom Administrator der Seite geleistet werden müssen. Ein Überblick über Shopsoftware ist diesem Blogeintrag von t3n.de ausführlich erklärt.