App oder Webapp?

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Was ist eigentlich eine Webapp? Brauche ich vielleicht eine Webapp, worin liegen die Vorteile und Nachteile, und was sollte man darüber wissen? Wer an einem Konzept für eine App arbeitet oder nur daran denkt ein Konzept für eine App zu entwickeln, kommt um die Entscheidung, App, Webapp oder Hybrid, nicht herum.

1. Was ist eine App?

Das Wort App ist fast Allen ein gängiger Begriff. Apps erobern seit Jahren unser tägliches Leben und nehmen eine immer größere Rolle ein. Es sind viele unter Euch, die bereits Ideen für Apps hatten und vielleicht haben andere, oder Ihr selbst, diese Ideen bereits in die Tat umgesetzt.

Ein wenig Hintergrundwissen:
Der Begriff App leitet sich vom englischen Wort “application” her; übersetzt bedeutet dies Anwendung oder Applikation, welches ebenfalls eine Kurzform von application software bzw. Anwendungssoftware ist.

Wikipedia zitiert Anwendungssoftware als die Bezeichnung von Computerprogrammen, die genutzt werden, um eine nützliche oder gewünschte nicht systemtechnische Funktionalität zu bearbeiten oder zu unterstützen. Sie dienen dem “Lösen von Nutzerproblemen”.

Auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch das Wort App für systemabhängig programmierte Mobile Apps für mobile Endgeräte steht, ist die eigentliche Frage, ob eine mobile/native App oder eine Webapp unseren Anforderungen am Besten gerecht wird. Dem Wort App begegnet man übrigens auch seit der Einführung der Betriebssysteme IOS von Apple und Microsofts Windows 8.

2. Was ist eine Webapp?

Eine mobile Webapp bezeichnet eine App, deren Darstellung vom auf dem Gerät befindlichen Browser interpretiert und deren Inhalte auf einem externen Server via Internet abgerufen werden. Bei einer mobile App (native App) hingegen werden die Daten, bspw. über den App Store, auf das Endgerät heruntergeladen. Hierbei muss die Anwendung einzeln für die verschiedenen Betriebssysteme erstellt werden. Alle mobile Plattformen zeichnen sich durch ihr eigenes Software Development Kit, kurz SDK, und einer eigenen integrierte Entwicklungsumgebung aus. Den Entwicklern werden von Apple für IOS Xcode und von Google für Android Studio frei zur Verfügung gestellt.

Für die Entwicklung von Webapps stehen den Entwickler zahlreiche Web Application Frameworks, wie z.B. Ruby on Rails, zur Verfügung.

3. Vorteile von Webapp und App

Oft ist die Entscheidung vom den gestellten Anforderungen an die Applikation abhängig, wobei auch das Budget zu beachten ist. Eine Übersicht bietet folgende Tabelle:

Webapp

  • Ubiquitär auf Betriebssystemen und auf Mobilgeräten funktional
  • Oft niedrigere Entwicklungskosten als bei nativen Apps für ein Betriebssystem
  • Kann nach dem ersten Gebrauch auch offline abgerufen werden
  • Werden über Suchmaschinen wie Google und yahoo gefunden
  • Schnelle Veröffentlichung und Aktualisierung, da keinen Zulassungsprozess nötig ist.
  • Keine Provision an den App Store Betreiber
  • Können in Hybrid-Apps abgewandelt werden

Native App

  • Empfehlenswert für komplexe und/oder rechenintensive Apps
  • Zugriff auf systemeigene Funktionen (bsp. Kamera) möglich

  • Speichern von Daten in beliebiger Größe auf dem Endgerät
  • Profitiert von Bewertungs- und Suchfunktion im Appstore
  • Einfache Installation und automatischer Schnellzugriff via Icon

Eine weitere Lösung sind Hybrid-Apps, welche Funktionalitäten von Nativen Apps mit denen von Webapps kombinieren. Allen bleibt aber gemein, dass sie zum Lösen von Benutzerproplemen konzipiert sind. Ihr Erfolg steht und fällt mit dem Konzept.